CAS Interkulturelle Theologie und Migration
Certificate of Advanced Studies

In einer sich globalisierenden Gesellschaft drängen interkulturelle und interreligiöse Fragen stärker ins Bewusstsein. Auch das Christentum und die kirchlich-ökumenische Landschaft in der Schweiz differenzieren sich gegenwärtig aus. Die konfessionelle wie institutionelle Vielfalt zeigt sich nicht zuletzt durch die steigende Präsenz von sog. Migrationskirchen, von Migrantinnen und Migranten geleiteten lokalen Gemeinden und internationalen Gemeindenetzwerken. Der CAS Interkulturelle Theologie und Migration reflektiert diese Umbrüche aus theologischer Perspektive.

Der CAS Interkulturelle Theologie und Migration besteht aus 10 Kurswochenenden und Vertiefungstreffen (Tutorien). Im Vordergrund stehen Fragen der Interkulturalität, die sich im Kontext der Migration ergeben. Der Kurs bringt Teilnehmende aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, theologischen und kirchlichen Prägungen miteinander ins Gespräch. Erfahrungsbezogenes Lernen und die Stärkung praxisrelevanter Kompetenzen stehen im Vordergrund. Dabei gehen Erfahrungsaustausch und Offenheit für Fremdheitserfahrungen mit der Selbstreflexion von theologischen, kirchlichen und kulturellen Gewissheiten einher. Teilnehmende erwerben zudem Kenntnisse über Spezifitäten der Schweizer Kirchen- und Religionslandschaft (Geschichte, Umbrüche, Neuerungen).

Personen, welche als Leitende und Mitarbeitende in sogenannten Migrationskirchen und internationalen Gemeinden arbeiten, sowie kirchlich-theologisch, wie ökumenisch Interessierte und Personen, die im Bereich der Integrationsförderung aktiv sind. Vorausgesetzt wird, dass alle Teilnehmenden über mehrjährige Praxiserfahrung verfügen. Die Teilnehmenden sind in der Regel in Gemeinden, Institutionen und Netzwerke eingebunden und werden von ihren Institutionen für den Kurs empfohlen oder delegiert. Ein Aufnahmegespräch klärt, ob die Teilnahmebedingungen erfüllt sind.

  • Prof. Dr. Andreas Heuser, Forschungsdekan, Theologische Fakultät, Uni Basel

Es unterrichten wissenschaftlich ausgewiesene, dialogfähige Persönlichkeiten: Universitätsprofessorinnen und -professoren, wissenschaftliche Assistenten und Assistentinnen, Fachmitarbeitende und Pfarrpersonen. Pro Wochenende wird in der Regel ein Dozent oder eine Dozentin vor Ort sein. In Ausnahmefällen können zwei Dozierende gemeinsam ein Wochenende gestalten.

CAS in Interkultureller Theologie und Migration
Theologische Fakultät der Universität Basel
Prof. Dr. Andreas Heuser, andreas.heuser@unibas.ch
lic. theol. Claudia Hoffmann, claudia.hoffmann@unibas.ch

Administration:
CAS in Interkultureller Theologie und Migration
c/o Pfarramt für Weltweite Kirche
Toya Schweizer
Missionsstrasse 21
4009 Basel
weltweite.kirche@refbl.ch

CHF 2'500 pro Semester
Es besteht die Möglichkeit, Unterstützungsbeiträge zu beantragen.

Kurs beginnt am:
26.08.2017
Anmeldeschluss:
31.05.2017

Theologische Fakultät der Universität Basel
In Kooperation mit:
Evangelisch-reformierter Synodalverband Bern-Jura
Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich

Der Beginn ist ausschliesslich im 1. Semester möglich.

Durchführung 2017/2018:
Einführungsnachmittag: Samstag, 26. August 2017 Basel
9 Studienwochenenden von September bis Mai je ein Wochenende pro Monat (Freitag 18 Uhr bis Samstag 17 Uhr), inklusive Übernachtung in der Jugendherberge Solothurn, auf dem Leuenberg, im Kloster Kappel und auf dem Rügel. Abschlusswochenende im Juni 2018 (Freitag 18 Uhr bis Sonntag 13 Uhr) mit Abschlussgottesdienst in Basel.
8 Tutorien, regional, 2-3 Stunden abends, wochentags

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Ort

Jugendherberge Solothurn

und Aarau, Leuenberg, Kappel a.A. und Rügel AG
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